24.11.2011, 17:00 Uhr

Wir sind viele

Proteste gegen soziale Ungerechtigkeit von New York bis Tel Aviv - Einladung zum Diskussionsabend der FES


Campieren im Finanzdistrikt New Yorks, Sitzblockaden in Madrids Innenstadt, Sprechchöre im Herzen Tel Avivs: Vermehrt gehen seit einem halben Jahr BürgerInnen auf die Straße, um ihren Unmut über wachsende soziale, politische und wirtschaftliche Missstände kundzutun. Die Proteste richten sich gegen die Krisenpolitik der jeweiligen Regierungen, die Macht der Finanzmärkte, die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die steigenden Lebenshaltungskosten.

Auch wenn sich die Motive und Aktivitäten innerhalb der Bewegungen sowie an den jeweiligen Orten unterscheiden, haben die Proteste doch eines gemeinsam: Ihre InitiatorInnen und AnhängerInnen fühlen sich von der Politik unzureichend vertreten. Sie fordern mehr soziale Gerechtigkeit, politische Transparenz und Mitbestimmung. Nicht länger wollen sie die Kosten der Wirtschafts- und Finanzkrise tragen, während Regierungen für die Rettung von Banken Milliarden aufbringen.

Die Demonstrierenden stoßen auf Sympathie und Unterstützung in weiten Teilen der Gesellschaft. Neue Medien und Formen der Kommunikation wie Blogs und digitale soziale Netzwerke ermöglichen es der Protestbewegung, sich ad hoc zu organisieren und ihre Anliegen schnell und weit zu verbreiten.

Zu einem Austausch mit BürgerInnen, die sich diesen Protesten an unterschiedlichen Orten auf unterschiedliche Weise angeschlossen haben, laden wir Sie herzlich ein. Wir bieten ein Forum, in dem die Anliegen und die Erfahrungen der AktivistInnen ausgetauscht und ihre Forderungen und Erwartungen an die Politik adressiert werden können.

Bitte bis zum 22. November anmelden. Einladung und Programm als Infoflyer.





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